ISH 2027 bringt Gebäudehülle, Wasser und Klimaanpassung zusammen

Mit den Anforderungen an Klimaresilienz verändert sich auch die Rolle von Architektur, Gebäudetechnik und urbaner Infrastruktur. Regen- und Grauwasser rücken als Ressource mehr und mehr in den Fokus. Dach- und Fassadenbegrünung tragen zur Verbesserung des Mikroklimas bei und Gebäudehüllen werden zunehmend zu aktiven Bestandteilen nachhaltiger Stadtentwicklung. Regenwassermanagement, Begrünung und innovative Fassadensysteme müssen dabei immer stärker zusammengedacht werden.

Wie eng diese Themen bereits miteinander verknüpft sind, zeigt die Weltleitmesse ISH 2027 vom 15. bis 19. März 2027 im Sonderareal „Green Roofs & Facades“. Sie will Lösungen an der Schnittstelle von Klimaanpassung, Ressourcenschonung und nachhaltigem Bauen aufzeigen.

Sonderareal mit drei Schwerpunktthemen

Im Mittelpunkt des Sonderareals stehen drei zentrale Themenfelder: „Urban Water Futures“ widmet sich Regenwassermanagement, Retention, Grauwassernutzung und Zisternensystemen, „Green Roofs & Facades“ bündelt Ansätze rund um Dach- und Fassadenbegrünung, Solarintegration, Hitzeschutz und Biodiversität. „Metal Envelopes“ wirft ein Schlaglicht auf innovative Metallfassaden, recyclingfähige Gebäudehüllen, PV-Integration und Designqualität.

Ziel des Areals ist es, Wechselwirkungen zwischen Gebäudehülle, Wasserinfrastruktur und Klimaanpassung sichtbar zu machen und neue Perspektiven für nachhaltige Architektur und zukunftsfähige Städte zu eröffnen. Das Sonderareal entsteht in Zusammenarbeit mit dem Bundesverband GebäudeGrün (BuGG), dem fbr-Bundesverband für Betriebs- und Regenwasser sowie dem Zentralverband Sanitär Heizung Klima (ZVSHK).

„Gebäude müssen heute deutlich mehr leisten als noch vor wenigen Jahren. Begrünung, Regenwassermanagement und intelligente Gebäudehüllen werden zunehmend integraler Bestandteil zukunftsfähiger Architektur und urbaner Infrastruktur. Mit ,Green Roofs & Facades‘ schaffen wir auf der ISH ein Umfeld, das diese Themen zusammenführt und Anbieter mit relevanten Entscheidern aus Planung, Architektur, Gebäudetechnik und Kommunen vernetzt“, sagt Stefan Seitz, Leiter Brand Management ISH.

 

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