Gehaltsanstieg bei Bauingenieuren

Innerhalb der letzten sieben Jahre haben die Bauingenieure in Deutschland einen deutlichen Gehaltsanstieg erzielt. Im letzten Jahr gab es aber praktisch keinen weiteren Zuwachs. Dies zeigen Zahlen des Berufsportals bauingenieur24, das seit 2008  die Gehälter von Bauingenieuren ermittelt.

Das Gehaltsniveau der Umfrageteilnehmer wird durch die Angabe des Bruttojahreseinkommens inklusive aller zusätzlichen Entgelte und Einmalzahlungen, wie Urlaubsgeld oder Boni, errechnet. Innerhalb der letzten sieben Jahre ist dabei eine deutliche Steigerung zu erkennen. 2008 lag das Durchschnittsgehalt noch bei 41.898 Euro, 2015 bereits bei 57.188 Euro. Allerdings änderte sich der Wert innerhalb der letzten zwölf Monate nur gering. Schon 2014 verdienten Bauingenieure im Schnitt 57.143 Euro.

Es zeigen sich positive Tendenzen: Die Mehrheit verdient über 50.000 Euro brutto pro Jahr (2015: 59,3%; 2014: 58,5%). 2012 gaben 48,4 Prozent der Befragten ein solches Einkommen an, 2008 nur 18,3 Prozent. Bei allen fünf Erhebungen des Berufsportals für Bauingenieure lagen zwischen 2008 und 2015 die meisten Einkommenshöhen zwischen 40 und 50 Tausend Euro. 2008 lag der Anteil dieser Gruppe bei einem Drittel, in den letzten beiden Jahren etwa bei einem Viertel der Teilnehmer.

Die Gehaltsgruppe unter 30.000 umfasste 2014 nur 3,4 Prozent. 2012 waren es noch 6,5 Prozent, 2011 fast sieben Prozent und 2008 noch 34 Prozent der Befragten.

Auch bei den Bestverdienern mit über 90.000 Euro Jahreseinkommen hat sich einiges verändert: 2008 gaben nur knapp zwei Prozent an, zu dieser Gruppe zu gehören. Bis 2011 nahm der Wert stetig bis über sechs Prozent zu, um im Folgejahr wieder auf fünf Prozent zu sinken. 2014 zählten 8,2 Prozent zu dieser hohen Gehaltsgruppe, 2015 sank der Wert wieder auf 7,1 Prozent.