Salto Zutrittskontrolle: essenzieller Baustein des KRITIS-Schutzes

Die Bedrohungslage für Kritische Infrastruktur war noch nie so ernst wie heute. Ohne ein ganzheitliches Sicherheitskonzept, das technische, organisatorische und personelle Maßnahmen verbindet, lassen sich Cyberangriffe, unbefugtes Eindringen, Sabotage, Diebstahl oder gezielte Betriebsstörungen kaum mehr beherrschen. Eine intelligente Zutrittskontrolle verhindert dabei nicht nur unbefugten Zutritt, sondern schafft auch Transparenz darüber, wer sich wann und mit welcher Berechtigung in Gebäuden bewegt.

Als wesentlicher Faktor der physischen Sicherheit schützt die Zutrittskontrolle sensible Bereiche, dokumentiert Zutritte, ermöglicht eine schnelle Reaktion auf Sicherheitsvorfälle, und schafft Flexibilität. Moderne Systeme beziehen Zufahrten, Tore, Aufzüge, Technikräume, Serverschränke und weitere sicherheitsrelevante Zutrittspunkte ein. In Verbindung mit Videoüberwachung, Einbruchmeldetechnik und Leitstellen können Ereignisse schneller eingeordnet und festgelegte Reaktionen automatisiert ausgelöst werden. Klar geregelte Notfallberechtigungen unterstützen zudem die Betriebsfähigkeit im Krisenfall. So trägt Zutrittskontrolle zu Prävention, Reaktion und Resilienz bei.

Elektronischer Zutrittsleser an einer gelben Zugangstür in einer technischen Anlage.
Moderne Zutrittskontrollsysteme schützen sensible Bereiche, dokumentieren Zutritte, ermöglichen eine schnelle Reaktion auf Sicherheitsvorfälle und schaffen Flexibilität in der Gebäudebewirtschaftung. Bild: Salto

Digitale Rechte gezielt steuern

Die Zeiten mechanischer Systeme neigen sich in einer digitalisierten Welt klar dem Ende zu. Denn die engen Grenzen mechanischer Schließanlagen rauben Flexibilität und Effizienz. Dies zeigt sich besonders im Fall eines Schlüsselverlusts. Anders als elektronische Medien kann ein Schlüssel nicht deaktiviert werden, sodass Sicherheitslücken entstehen und in der Folge aufwendig die Schließzylinder ausgetauscht werden müssen. Ein verlorenes digitales Identmedium lässt sich dagegen unmittelbar sperren, ohne andere Nutzer zu beeinträchtigen.

Digitale Systeme ermöglichen außerdem eine feinere Rechtevergabe. Zutrittsrechte können rollenbasiert zeitlich, räumlich und aufgabenbezogen erteilt werden. Mitarbeitende, Wartungsfirmen, Sicherheitsdienste oder Projektteams erhalten nur Zutritt zu den Bereichen, die sie tatsächlich benötigen. Ändert sich eine Zuständigkeit oder endet ein Auftrag, lassen sich die Rechte zentral anpassen oder automatisch entziehen. Die Lösungen für das Zutritts- und Identity-Management von Salto unterstützen solche Berechtigungskonzepte und eignen sich auch für standortübergreifende Anlagen.

Geöffnete Tür mit elektronischem Zutrittsleser vor einem technischen Raum mit Schaltschränken.
Unterbrechungen der Betriebstätigkeit können weitreichende negative Folgen haben. Daher sollten Zugänge zu Technikräumen in das Zutrittskonzept eingebunden sein. Bild: Salto

Vernetzung braucht ein Sicherheitskonzept

Die technische Integration verschiedener Gewerke allein reicht allerdings nicht aus. Ausgangspunkt muss ein übergreifendes Sicherheitskonzept sein, das Schutzbereiche, Risiken, Verantwortlichkeiten und Reaktionen definiert. Darauf aufbauend können Zutrittskontrolle, Videoüberwachung, Einbruchmeldetechnik, Gebäudemanagement sowie IT- und Managementsysteme verbunden werden.

So kann ein unberechtigter Zutrittsversuch automatisch die betreffende Kamera aufschalten und in der Leitstelle angezeigt werden. Bei einem Einbruchalarm lassen sich relevante Türen nach einer festgelegten Logik sperren. Für Flucht- und Rettungswege gelten dabei aber immer die regulatorischen Vorgaben.

Kontaktdaten Salto Deutschland

Salto Systems GmbH
Schwelmer Str. 245
42389 Wuppertal
Germany

Tel.: +49 202 769579-0
E-Mail: info.de@saltosystems.com
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