Der einst industriell geprägte Mainzer Zollhafen entwickelt sich seit 2010 Schritt für Schritt zu einem urbanen Quartier. Hier entstehen nicht nur einzelne Gebäude, sondern eine Art „Micro City“, in der für alle alles vorhanden ist. Mit kurzen Wegen statt Mobilität wird das „15-Minuten-Stadt“-Konzept verwirklicht, bei dem für die Menschen alle wichtigen Plätze in rund einer viertel Stunde erreichbar sind.
Havn: Mix aus Wohnen und Gewerbe

Ein Baustein ist das von UBM Deutschland realisierte Wohnprojekt Havn, das Wohnen mit kleinteiligen gewerblichen Nutzungen verbindet. Neben 44 barrierefrei zugänglichen Eigentumswohnungen gibt es fünf Büroeinheiten, die sich etwa für Arztpraxen, Kanzleien oder Agenturen eignen. Gleichzeitig trägt die Architektur mit der maritimen Formensprache zur Aufenthaltsqualität bei. Der gemeinschaftliche Dachgarten mit Rheinblick und der bepflanzte Innenhof machen das Havn zum Ort der Begegnung.
Timber Peak: New-Work meets Wellness
Ein paar Meter weiter ragt das erste Holz-Hybrid-Hochhaus der Stadt, Timber Peak, in die Höhe. Soeben fertiggestellt, bietet es 8.750 m2 New-Work-Flächen, einen Wellness-Raum und Blick auf Rhein und Main. In Kürze werden die ersten Büros bezogen. Große Fensterfronten sorgen für viel Tageslicht, zwei begrünte Terrassen im 5. und 12. Obergeschoss schaffen zusätzliche Aufenthaltsqualität für die Mitarbeitenden.
Molenkopf Nord: Künftiges Quartierszentrum
Eine nicht weniger exponierte Lage nimmt das Baufeld Molenkopf Nord ein. Mit dreiseitiger Wasserlage schließt es einen der letzten Bausteine des neuen Stadtquartiers am ehemaligen Zollhafen. Der Siegerentwurf des von UBM Deutschland ausgelobten Architekturwettbewerbs, eingereicht vom Münchner Büro bogevischs buero, sieht drei differenziert gestaltete Baukörper vor, deren abgeschrägte Formen den Innenhof zu einem urbanen Raum und einem grünen Quartierszentrum strukturieren.
Christian Berger, Vorsitzender der Geschäftsführung der UBM Deutschland: „Was sich im Zollhafen beobachten lässt, ist Teil einer größeren Entwicklung. Städte reagieren auf Klimawandel, veränderte Mobilitätsmuster und neue Lebensentwürfe. Die 15-Minuten-Stadt ist dabei weniger ein starres Modell als ein Orientierungsrahmen. Ihr Erfolg hängt davon ab, wie gut es gelingt, unterschiedliche Funktionen zusammenzubringen – und gleichzeitig soziale, ökologische und wirtschaftliche Aspekte auszubalancieren.“
