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Solarpaneele für Supermarkt

15. Juni 2011 – 15:10

Mit dem Einsatz erneuerbarer Energien und Klima schonender Technik reduziert der Neubau eines Lebensmittelmarktes in Eppingen (Baden-Württemberg) seinen CO2-Ausstoß und senkt auch langfristig den Energieverbrauch. Teil des Energie-Konzeptes war eine Sheddach-Konstruktion – bestehend aus zwei Glas-Lichtbändern in Aluminium-Trägerkonstruktion mit integrierter Photovoltaik-Anlage. Diese erbringt insgesamt eine Leistung von 59 Kilowatt-Peak und spart im Vergleich zu fossilen Brennstoffen rund 29 Tonnen Kohlendioxid pro Jahr ein.

Neben einer möglichst effizienten Stromerzeugung spielt die Photovoltaik-Anlage auch eine gestalterische Rolle. Die mit Entwurf und Realisierung beauftragte Jet-Gruppe überzeugte mit einer filigranen Einbaukonstruktion für die PV-Anlage. Die Basiskonstruktion besteht aus Aluminiumprofilen mit entsprechenden Abdeckleisten. In die Profile des sogenannten „Jet BA-Systems“ kann die Verglasung mit Hilfe von Klemmleisten leicht eingespannt werden. Die fertige Konstruktion – zwei Sheddächer mit einer Grundfläche von 5,5 mal 55 Metern – wurde auf das Dach des Lebensmittelmarktes aufgesattelt. Die Dächer dienen als Einbaukonstruktion für die Solarmodule und spenden gleichzeitig Tageslicht für den Verkaufsraum unterhalb des Daches.

Zusätzlich zu den Dachaufbauten ist die solare Stromerzeugung auch in einer großflächigen Vorhangfassade integriert. Die eigens von Jet entwickelte Aluminium-Tragkonstruktion dient auch hier als Basis für die gebäudeintegrierte PV-Anlage. Das Rückglas der PV-Verglasung ist vollflächig grau emailliert und unterstützt damit zusätzlich das Design der Fassade. Vereinzelte, nicht für die PV-Nutzung geeignete Scheiben wurden zudem in Solarzellenoptik bedruckt, um eine homogene Fassadengestaltung zu erreichen. Hier wurde zudem ein spezielles Glas eingesetzt – das sogenannte „Heißgelagerte Einscheiben-Sicherheitsglas“ (ESG-H). Es wird vor der Montage einem speziellen Test unterzogen und so das Risiko eines spontanen Bruches minimiert – der sogenannte Heat-Soak-Test.

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