Deutscher Nachhaltigkeitspreis Architektur: Acht Nominierungen

Die Jury des Deutschen Nachhaltigkeitspreises Architektur hat acht Projekte ausgewählt, die für die Auszeichnung infrage kommen. Den Preis verleiht die Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) gemeinsam mit der Stiftung Deutscher Nachhaltigkeitspreis. Die Auszeichnung würdigt Bauwerke, die sich dadurch abheben, dass sie Nachhaltigkeit, Innovation und gestalterischen Anspruch in besonders hohem Maße miteinander vereinen.

Der Gewinner wird in einem zweistufigen Auswahlverfahren ermittelt. Zur Jury, die von Amandus Samsøe Sattler (Allmann Sattler Wappner Architekten) geleitet wird, gehören außerdem Martin Hoffmann (Arcadis Deutschland), Prof. Mikala Holme Samsøe (Hochschule für Technik Stuttgart; Samsøe og München-Kopenhagen), Steffen Klingler (KOP), Markus Müller (Architektenkammer Baden-Württemberg; Freie Architekten Müller, Arndt & Partner), Prof. Eike Roswag-Klinge (Technische Universität Berlin; ZRS Architekten), Till Schneider (schneider+schumacher) und Urs Wedekind (gmp). Sie wählten aus den mehr als 800 Bewerbern zunächst die acht Projekte in eine engere Auswahl. In einem nächsten Schritt, Anfang September 2019, wird die Jury gemeinsam mit Prof. Günther Bachmann, Generalsekretär des Rates für Nachhaltige Entwicklung, die drei besten Bauprojekte und den Preisträger aus diesem Jahr auswählen. Die Preisverleihung findet am 22. November 2019 im Rahmen des Deutschen Nachhaltigkeitstages in Düsseldorf statt.

Die Nominierten für den Deutschen Nachhaltigkeitspreis Architektur 2019 sind:

  • Akademie der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ), Bonn

Architekt: Waechter + Waechter Architekten BDA

Bauherr: Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH

Mit einer besonderen Ästhetik der Lernräume und einer hohen Aufenthaltsqualität überzeugt das Akademiegebäude der GIZ in Bonn. Es ist ein Ort, an dem es gelingen kann, sich auf neue Themen und Menschen einzulassen und voneinander zu lernen.

  • Alnatura Campus, Darmstadt

Architekt: haascookzemmrich Studio2050

Bauherr: Campus 360 GmbH

Der Neubau der Alnatura Arbeitswelt in Darmstadt ist ein großer Verwaltungsbau mit Stampflehmfassade. Er lotet die Möglichkeiten einer nachhaltigen Bauweise umfassend aus.

  • Baugemeinschaft Z8 – Holzhaus Leipzig-Lindenau, Leipzig

Architekt: ASUNA – Atelier für strategische und nachhaltige Architektur

Bauherr: Baugemeinschaft Z8 GbR

Bei dem Holzhaus von privaten Bauherren in Leipzig-Lindenau entwickelte sich das architektonische Konzept dezidiert aus seinem urbanen Kontext.

  • Bücherei Kressbronn am Bodensee

Architekt: Steimle Architekten GmbH

Bauherr: Gemeinde Kressbronn am Bodensee

Die Bücherei Kressbronn am Bodensee stellt eine beispielhafte Sanierung einer historischen Scheune dar. Dabei wahrt die nachhaltige Architektur den Charakter des ländlichen Ortsbilds.

  • Bürogebäude am Hamburger Bahnhof, Berlin-Mitte

Architekt: Miller & Maranta AG, dipl. Architekten ETH BSA SIA

Bauherr: Familie Ernst Basler AG

Bei dem Bürogebäude handelt es sich um einen zukunftsweisenden Gewerbebau mit zurückhaltender Architektursprache.

  • c13, Berlin

Architekt: Kaden Klingbeil Architekten

Bauherr: Stiftung Bildung.Werte.Leben.

Der Holzhybridbau c13 in Berlin ist ein Vorbild für zukünftige urbane Wohnbauten, der sein Grundstück auf innovative Weise nutzt und sich städtebaulich für die Nachbarschaft öffnet.

  • Kita Karoline Goldhofer, Memmingen im Allgäu

Architekt: heilergeiger architekten und stadtplaner BDA

Bauherr: Alois Goldhofer Stiftung

Die Kita befindet sich in einer ehemaligen Villa, deren Elemente in den Innenraum integriert wurden. So wird der Wert des Gebrauchten und Reparierten erlebbar gemacht.

  • Stadtwerke Neustadt in Holstein

Architekten: ARGE – IBUS Architektengesellschaft mbH, Rissmann & Spieß Architekten

Bauherr: Stadtwerke Neustadt in Holstein

Das neue Gebäudeensemble der Stadtwerke Neustadt in Holstein drückt über seine Architektur einen nachhaltigen Umgang mit Energieinfrastruktur aus.

 

mehr zur Arbeit der DGNB lesen Sie hier: www.industriebau-online.de/?s=dgnb