Siemens baut in Gateway Gardens

Das Baugebiet Gateway Gardens am Frankfurter Flughafen ist eine der derzeit spannendsten Entwicklungsflächen der Region. Dort investiert nun die Siemens Real Estate (SRE) als Auftraggeber einen neuen Standort für die Siemens-Niederlassung Frankfurt. Der Entwurf für das Gebäudeensemble stammt von Holger Meyer Architekten. Der Komplex, der bis 2023 entstehen soll, wird aus zwei Bürobauten mit einer Fläche von insgesamt fast 34.000 qm bestehen. Die Besonderheit des Projekts für den Bauherrn SRE liegt darin, dass nicht nur Siemens, sondern überwiegend auch externe Mieter einziehen werden. Für beide Gebäude strebt Siemens die Zertifizierung nach LEED-Gold- und DGNB-Standard an.

Modulare Architektur

Die Bauarbeiten für die fünfstöckigen Bauwerke sollen Anfang 2021 auf einem 9.600 qm großen Grundstück beginnen. Neben flexiblen Büroflächen umfassen die Neubauten eine Lobby, ein Bistro und ein Erlebnisrestaurant für alle Mieter. Unterirdisch verfügen die Bürohäuser eine Tiefgarage mit 325 Parkplätzen.

Die Architektur des Komplexes im neuen Frankfurter Quartier Gateway Gardens fußt auf dem Systembau von Goldbeck. Die werkseitig produzierten Module setzten dem Architekturbüro zwar Grenzen in der Gestaltung, „wir haben aber gelernt, dass es auch in einem standardisierten Bausystem möglich ist, architektonisch hochwertige Gebäude mit spannenden Raumgefügen zu schaffen. Das Pilotprojekt in den Gateway Gardens ist für uns ein erfolgreicher Schritt in die Welt des Systembaus,“ zieht Architekt Holger Meyer ein positives Fazit.

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