Preis des Deutschen Stahlbaues 2014 verliehen

Der mit 10.000 Euro dotierte, im Zwei-Jahres-Rhythmus ausgelobte Preis des Deutschen Stahlbaues 2014 geht an das junge Berliner Büro Glass Kramer Löbbert BDA gemeinsam mit Prof. Uta Graff Architektin BDA für das :envihab – Institut für Luft- und Raumfahrtmedizin in Köln. Das Projekt überzeugte die Jury durch seine städtebauliche Qualität mit einem Kubus von großer Klarheit und einem im Inneren verborgenen Stahlfachwerk, das kraftvoll den Grund überspannt und eine große Nutzungsflexibilität ermöglicht. Über den zum dritten Mal vergebenen Sonderpreis des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) freut sich das Büro Ingo Schrader, Berlin, gemeinsam mit der Messe Frankfurt. Ausgezeichnet wurde damit das Ovaldach am Tor Nord der Messe Frankfurt für die Leichtigkeit der Stahlkonstruktion und die hohe Ressourceneffizienz bei diesem markanten Orientierungspunkt mit hohem Wiedererkennungswert. Die Idee wurde mit einer parametrisierten Entwurfsstrategie von B + G Ingenieure Bollinger und Grohmann, Frankfurt umgesetzt.

Von 69 zum Wettbewerb eingereichten Objekten erhielten neun weitere eine Auszeichnung, darunter der Porsche Pavillon in der VW Autostadt Wolfsburg von HENN Architekten (siehe auch industrieBAU, Ausgabe 3/2013) oder adidas Laces, Herzogenaurach, von kadawittfeldarchitektur, Aachen. Die Preisverleihung findet auf dem Tag der Stahl.Architektur am 30. Oktober 2014 in Hannover statt.