Nachhaltigkeit und Facility Management

Dem Thema Nachhaltigkeit in der Nutzungsphase von Gebäuden gebührte bislang wenig Aufmerksamkeit in der Green Building Diskussion. Warum auch? Kurze Vertragslaufzeiten und Preisdruck durch die Auftraggeber lassen den hier tätigen Facility Services Anbietern wenig Spielraum für nachhaltiges Arbeiten im Gebäudebetrieb. Zumal auch ihre Einflussmöglichkeiten recht überschaubar sind. Die Weichen für Probleme und Kostentreiber im Betrieb wurden lange vorher in der Planung und Ausführung gestellt.

Eine Forderung des nachhaltigen Bauens und Betreibens ist deshalb die integrierte Planung, bei der alle Akteure an einem Tisch sitzen und an einem Strang ziehen. Also nicht nur Bauherr und Architekt, sondern auch der spätere Betreiber. Das kann der Bauherr selbst mit seiner internen Facility Management-Abteilung sein, oder eben auch der später beauftragte Dienstleistungspartner für die Facility Services. Dessen Platz am Projekttisch forderte Otto-Kajetan Weixler, Geschäftsführer der Bilfinger Berger Facility Services und Vorstandsvorsitzender des Deutschen Verbands für Facility
Management e.V. (GEFMA), im Rahmen der Consense in Stuttgart Ende Juni vehement ein: „Schon während der Projektkonzeption sowie in der Umsetzungsphase soll sich der Facility Services Anbieter aktiv in die Optimierung des Gesamtprojekts einbringen“, sagte er.

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