E.ON modernisiert Energieerzeugung für DSM Nutritional Products

Die E.ON Connecting Energies wird das dezentrale Kraftwerk der DSM Nutritional Products, ein weltweit tätiges Unternehmen aus den Bereichen Ernährung und Gesundheit, am Standort Grenzach-Wyhlen in Baden-Württemberg grundlegend modernisieren. Eine Kraft-Wärme-Kopplungsanlage von E.ON erzeugt dort bereits seit mehr als 13 Jahren Prozessdampf und Strom für die Produktion von Vitaminen und Carotinoiden. Zuletzt hatte sich der Energiebedarf am Produktionsstandort jedoch verändert, zudem nähert sich die technische Lebensdauer der Anlage ihrem Ende.

Als Energiepartner von DSM Nutritional Products hat E.ON nun ein auf die langfristigen Bedürfnisse des Standorts zugeschnittenes Modernisierungskonzept erstellt, das den nachhaltigen und wirtschaftlichen Betrieb der Kraft-Wärme-Kopplungsanlage weiterhin ermöglichen soll. Kernstück der modernisierten Anlage wird eine neue Gasturbine mit 22 MW elektrischer Leistung. Der nachgeschaltete Abhitzedampferzeuger wird umgebaut und soll die Abwärme der heißen Gasturbinenabgase zur Erzeugung von Dampf nutzen. Bevor der Dampf für die Prozesszwecke von DSM genutzt wird, durchströmt er eine neue und effizientere Dampfturbine, die in Spitzenzeiten bis zu 8 MW Strom erzeugt.

15 Jahre Vertragslaufzeit

Die modernisierte Anlage soll den Standort von DSM Nutritional Products für mindestens 15 Jahre mit Energie versorgen. Sjef Arets, Vorsitzender des Aufsichtsrats der DSM Nutritional Products GmbH in Grenzach-Wyhlen: „Dieser langfristige Vertrag ist auch ein positives Signal für die Zukunft des Produktionsstandorts im Dreiländereck Deutschland-Schweiz-Frankreich. In einem wettbewerbsgetriebenen Umfeld leistet die Reduzierung von Energiekosten durch effiziente Eigenerzeugung einen wichtigen Beitrag zur Standortsicherung.“

„Unternehmen der chemischen Industrie stellen höchste Anforderungen an eine sichere Energieversorgung. Wir empfinden es als Auszeichnung, dass DSM Nutritional Products unsere Partnerschaft verlängert und dazu ein neues Projekt beauftragt. Gleichzeitig sind wir stolz darauf, dass unsere maßgeschneiderten Lösungen dazu beitragen, Produktionsstandorte zu sichern“, sagt Bernd Schumacher, CEO von E.ON Connecting Energies.