Mittwoch, 28. Januar 2026

DGNB adaptiert REMMS-System

Die Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) arbeitet an einer Anpassung von REMMS (Real Estate Meta-rating and Monitoring on Sustainability), einem System zur Nachhaltigkeitsbeurteilung von Gebäuden und Portfolios. Ziel ist es, das in der Schweiz entwickelte und etablierte System für die Anwendung in Deutschland zu adaptieren. Unterstützt wird die DGNB dabei vom Institut für Baubetriebslehre der Universität Stuttgart und dem gemeinnützigen Verein REMMS.

Das in der Schweiz etablierte System nutzt dort verfügbare und öffentlich zugängliche Daten sowie Selbstauskünfte der Objekteigentümer, um eine erste Nachhaltigkeitsbeurteilung von Gebäuden und Portfolios vorzunehmen. Es ist ganzheitlich ausgelegt und betrachtet verschiedenste Aspekte der Nachhaltigkeit in den Bereichen Ökologie, Ökonomie und Soziales. Neben der zu bewertenden Immobilie werden auch das unmittelbare Umfeld und der Standort berücksichtigt.

Niederschwellige Vergleichbarkeit

Ziel ist es, das REMMS-Modell an die in Deutschland öffentlich verfügbaren Daten und Benchmarks unter Berücksichtigung der rechtlichen Rahmenbedingungen anzupassen und automatisiert in eine Beurteilung einfließen zu lassen. So soll eine niederschwellige Vergleichbarkeit über alle Immobilientypen und Nutzungsszenarien hinweg ermöglicht werden. Neben dem Status quo eines Objektes werden anhand der verfügbaren Daten auch Umweltrisiken, Handlungsbedarfe und Potenziale aufgezeigt und gegebenenfalls Vorschläge zur Optimierung unterbreitet.

Aktuell werden Interessenten gesucht, die sich bei der Anpassung des Tools an den deutschen Markt einbringen. Weitere Informationen zum Projektstatus und zu den Möglichkeiten der Beteiligung gibt es unter www.dgnb.de/remms.

Einen Beitrag zu weiteren Aktivitäten der DGNB finden Sie hier.

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