Dienstag, 3. März 2026

Concular begleitet zirkuläre Transformation des Flughafen Tegel

Auf dem Gelände des ehemaligen Berliner Flughafen Tegel (TXL) entsteht eines der größten Stadtentwicklungsprojekte Europas. Bei der Transformation soll kreislaufgerechtes Bauen eine zentrale Rolle spielen. Die Tegel Projekt GmbH holte dafür den Zirkularitäts-Spezialisten Concular als strategischen Partner ins Boot. Das Berliner Unternehmen soll auf Grundlage einer Rahmenvereinbarung die zirkulären Bauprozesse des Großprojekts Berlin TXL vom Bestandserhalt über die Planung bis zur Sanierung und Neubau begleiten.

Systematisches Vorgehen im Großprojekt

In Berlin TXL geht es um riesige Materialmengen aus Bestandsgebäuden wie dem Terminal D oder dem Parkhaus P2. Diese Materialien werden über die Concular-Plattform systematisch erfasst, ökologisch bewertet und rechtssicher in neue Stoffkreisläufe überführt. Priorität hat hierbei immer die Wiederverwendung der Materialien direkt vor Ort, im Projekt Berlin TXL. Das aber erfordert Struktur, Erfahrung und belastbare Prozesse.

Concular bringt digitale Plattformtechnologie und operative Expertise vor Ort in das Projekt mit ein. „Wir begleiten dieses Vorhaben nicht nur punktuell, sondern bieten einen ganzheitlichen Ansatz für die Integration zirkulärer Maßnahmen im gesamten Projektverlauf“, erklärt Projektleiter Lenard da Costa Kurek von Concular. Dazu gehören die Entwicklung von Re-Use-Strategien, die Integration einschlägiger Standards wie DIN SPEC 91484 und 91525 sowie die Moderation aller beteiligten Akteure. Die Kreislauf-Spezialisten unterstützen die Planungsteams bei Ausschreibungen, Entwürfen und der Integration von Re-Use-Materialien in BIM-Modelle. Ergänzend entstehen Konzepte für Lager- und Logistiklösungen wie Urban Mining Hubs zur Zwischenlagerung, Aufbereitung und Weitervermarktung von Bauteilen.

Berlin TXL als Blaupause

Mit der Transformation des Berliner Flughafengeländes will Concular demonstrieren, wie Kreislaufwirtschaft im industriellen Maßstab funktionieren kann. Wenn das Vorhaben gelingt, greifen Rückbau und Neubau ineinander, Ressourcen werden geschont und bestenfalls neue Standards für künftige Projekte gesetzt.

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