Dienstag, 20. Januar 2026

BIM in der Landschaftsarchitektur

Building Information Modeling eröffnet neue Chancen: von zweidimensionalen Plänen hin zu objektorientierten 3D-Modellen mit zentraler Datenstruktur. Doch was bringt der digitale Zwilling konkret an Mehrwert? Welche Hürden und Herausforderungen sind zu beachten? Die von der bdla-Arbeitsgruppe BIM im Bund Deutscher Landschaftsarchitekt: innen (bdla) erarbeitete Broschüre „Building Information Modeling (BIM)“ zeigt aktuelle Entwicklungen sowie Praxisbeispiele auf und gibt Hinweise zur Büroimplementierung sowie Honorierung von BIM-Leistungen. Die 67-seitige Schrift verdeutlicht, weshalb und in welcher Weise die umfassende Digitalisierung der Lebens- und Arbeitswelten für die bisher eher gering digitalisierte Baubranche vollkommen neue Handlungsoptionen und -potentiale mit sich bringt. Nachdem in den letzten Jahren die Definition der Theorie und Ziele der BIM-Methodik erfolgt ist, wird BIM in der Landschaftsarchitektur derzeit in ersten realen Bauprojekten umgesetzt. „In den letzten Jahren wurde viel Pionierarbeit geleistet. Nach der Klärung von Normen und Standards müssen jetzt sinnvolle Workflows entwickelt und die richtigen Bilder – eine ‚Sprache‘ – für die Landschaftsarchitektur gefunden werden“, resümiert Matthias Funk, Leiter der bdla-Arbeitsgruppe BIM in der Landschaftsarchitektur. Die Broschüre steht auf der bdla-Seite kostenlos zum Download bereit.

Wer zu den Finalisten der BIM-Champions 2026 gehört, lesen Sie hier.

Mehr Know-how zum Thema gibt es im Online-Lehrgang mit dem Thema „BIM Management – Praxis, Tools und Use-Cases“, der von den Fachmedien Der Facility Manager und industrieBAU im Februar angeboten wird.

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