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Baustart für Wilo-Denkfabrik

27. Juni 2018 – 21:44

Bild: Wilo

Die Wilo-Gruppe feierte die Grundsteinlegung für die Neugestaltung ihres Stammsitzes in Dortmund. Mit dem Verwaltungsneubau „Office 2020“ hat der Hersteller von Pumpensystemlösungen nach dem Baustart der „Smart Factory“ im Februar 2017 einen weiteren Meilenstein seines Standortentwicklungsprojekts angestoßen.

Das „Office 2020“ umfasst eine Fläche von rund 12.000 m² und wird nach den Plänen der agn Niederberghaus & Partner GmbH mit sieben Etagen bei einer Gesamthöhe von 30 m eine zusätzliche Landmarke im Süden der Stadt bilden. Daneben entsteht derzeit auf einer Grundstücksfläche von 194.000 m² die „Smart Factory“. Der gesamte neue Hauptsitz soll bis 2022 fertig sein, die „Smart Factory“ nimmt bereits Ende 2019 ihren Betrieb auf.

 

Baulicher Mehraufwand durch historische Hinterlassenschaften
Dabei halten die Baumaßnahmen, die die Wilo Corporate Real Estate Management in Bauherrenfunktion verantwortet, teils unvorhersehbare Herausforderungen bereit. Neben Arbeiten zur Bodenertüchtigung des ehemaligen Sumpfgebiets sei es vor allem die industrielle Historie, die zusätzlichen Aufwand mit sich bringe, wie der für den Bau verantwortliche Wilo-Technikvorstand Georg erläuterte. „Einige Hinterlassenschaften des benachbarten Stahlwerks müssen noch entfernt werden, ebenso Kriegsaltlasten. Zudem haben wir unter der Verwaltung den Flöz einer ehemaligen Zeche ausfindig gemacht.“

Das Ruhrgebiet als „Smart Urban Area“
Für das Ruhrgebiet sieht der Vorstandsvorsitzende der Wilo-Gruppe Oliver Hermes große Chancen, sich unter anderem dank seiner Hochschullandschaft, seiner Forschungseinrichtungen und seiner Technologieparks zu einem der Vorreiter in der digitalen Transformation zu entwickeln. Wilo will mit seinem Standortentwicklungsprojekt in Dortmund eine smarte Fabrik nach Industrie 4.0-Standard mit einer hochmodernen Denkfabrik in die Realität umsetzen. Hermes ist sich sicher, dass Standortentwicklungsprojekte wie das der Wilo Gruppe die Region nachhaltig verändern werden. Wie gerade in den Schwellenländern so genannte Smart Urban Areas, riesige Ballungsgebiete, in der Millionen von Menschen leben, entstehen, sieht er auch großes Potenzial für das entwickelte Ruhrgebiet: „Wenn wir von zusammenwachsenden Städten sprechen, dann gibt es in ganz Europa kaum eine dichter besiedelte Metropolregion als das Ruhrgebiet“, stellt Hermes fest.

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