„ISDEC2030“: ATP unterstützt Wettbewerb der TU Wien

Wie können Produktionsbetriebe künftig in der Stadt integriert werden? Das war die Aufgabenstellung für Studierende der Architektur und Ingenieurwissenschaften der TU Wien bei der ersten „Interdisciplinary Student & Engineering Challenge“. Der Wettbewerb – kurz „ISDEC2030“ – wird von ATP Architekten Ingenieure mit einem Preisgeld unterstützt. Die Teilnehmer waren aufgefordert, im Sinne einer nachhaltigen Stadtentwicklung gemeinsam ein zukunftsweisendes Mixed-Use-Gebäude zur Integration von Produktionsbetrieben im urbanen Raum zu entwerfen.

Unter dem Vorsitz von ATP-Partner-Architekt Dario Travaš prämierte die Jury fünf Einreichungen, wobei der 1. Preis an das Projekt „Starke Stadt“ von Laura Sophie Ding, Sarah Marina Kroboth und Lukas Kroboth ging. Der Entwurf überzeugte vor allem durch die Weiternutzung des Bestandes und die ressourcenschonende Bauweise mit Fokus auf die Kreislaufwirtschaft. Im Juryurteil hieß es: „Die Weiternutzung und Integration der bestehenden Tragstruktur des Bauhaus-Bestandes wird gelobt, da dadurch Ressourcen gespart und ein wesentlicher Beitrag zu Circular Economy geschaffen werden. Das innovative Wohnraumkonzept von Flexible Living und Shared Living wird als sehr spannend und architektonisch sehr reif bewertet und hat Potential für tatsächliche Nutzung in der Praxis.“

Fokus auf ressourcenschonendem Bauen

Die „ISDEC2030“ bildet die Nachfolge und Weiterentwicklung der renommierten „Concrete Student Trophy“, die 15 Jahre lang als interdisziplinärer Studierendenwettbewerb von der VÖZ vergeben wurde. Organisiert wird der neue Wettbewerb von der TU Wien, Forschungsbereich Integrale Bauplanung und Industriebau, und ATP. Der Fokus liegt auf ressourcenschonendem Planen und Bauen im Sinne des EU-Green-Deals. Die Jury setzt sich zusammen aus: Dario Travaš (ATP architekten ingenieure), Werner Sellinger (grünplan Landschaftsarchitekten, i.V. von Grünstattgrau), Klaus Kodydek (Stadt Wien, Kreislaufwirtschaft in der gebauten Umwelt), Michael Rosenberger (Stadt Wien, Stadtentwicklung und Stadtplanung) und Manfred Wachtler (SÜBA AG).