Donnerstag, 5. Februar 2026

AGI-Förderpreise 2025 verliehen

Im Rahmen des AGI-Herbstfachforums hat die Arbeitsgemeinschaft Industriebau e.V. den AGI-Förderpreis 2025 verliehen. „Transformation als Chance“ war das Leitthema des Fachforums, das am 27. November 2025 als Digital-Event stattgefunden hat.

Juryvorsitzender und AGI-Hauptausschussmitglied Univ.-Prof. Dr.-Ing. Jens Otto, Technische Universität Dresden, nahm die Verleihung des AGI-Förderpreises für die drei Erstplatzierten vor und führte in die prämierten Arbeiten ein. Alle Förderpreisgewinner hatten die Gelegenheit, ihre jeweiligen Arbeiten live zu präsentieren.

Marcus Scholl, Universität Stuttgart, erhielt für die Masterarbeit „Standortentwicklung eines Busbetriebshofes für emissionsfreien Busbetrieb in Stuttgart“ den dritten Preis. Das selbst gewählte Thema diente als Entwurfsgrundlage. Scholl betrachtete nicht nur rechtliche und funktionale Gesichtspunkte, sondern bezog auch nachhaltige Mobilitäts- und Mitarbeiterstrategien mit ein, um über das Angebot eines reinen Arbeitsplatzes hinaus einen zukunftsweisenden Mehrwert zu generieren.

Der zweite Preis ging an Sven Kittelhake, Universität Stuttgart, für die Masterarbeit „Wandel als Chance – Neuer Fertigungsstandort in Rzeszów, Polen“. In dem integrierten Gesamtkonzept finden neben funktionalen Anforderungen an Fertigung, Logistik und Verwaltung auch soziale, infrastrukturelle und ökologische Aspekte Beachtung. Der ganzheitliche Ansatz des Entwurfes bringt die räumliche Struktur mit der Corporate Identity sowie den gesellschaftlichen Zielsetzungen des Unternehmens zusammen.

Über den ersten Preis freute sich Julia Zimmermann, Technische Universität München. Die Masterarbeit „Umsetzung der Kreislaufwirtschaft in der Bauwirtschaft; Identifizierung von Hindernissen, Umsetzungsmöglichkeiten, Wertschöpfung und Investitionspotenzial“ gibt einen Überblick zum aktuellen Stand der Kreislaufwirtschaft und ihres Wertschöpfungspotenzials im Bausektor. Welche Barrieren und Förderfaktoren bei der Umsetzung der Kreislaufwirtschaft bestehen oder welche unternehmensexternen Einflussfaktoren und interne Umsetzungsmöglichkeiten existieren, zählen u. a. zu den Forschungsfragen. Das Ergebnis zeigt, dass die größten Hemmnisse kultureller, finanzieller oder marktbezogener Natur sind, weniger in technischer Hinsicht.

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