Dienstag, 10. März 2026

Neues Zentralgebäude auf dem Deichmann-Campus

Die Deichmann SE hat Ende Februar ihr neues Verwaltungs- und Bürogebäude am Deichmann-Campus in Essen eröffnet. Das lichtdurchflutete Atriumgebäude mit fünf Geschossen, entworfen von den Architekten gmp Gerkan, Marg und Partner, bildet das repräsentative Entree des Campus an der Aktienstraße. Es steht für Modernität, Internationalität und eine hohe Aufenthaltsqualität – verbunden mit einem nachhaltigen Energiekonzept aus Photovoltaik, Geothermie und Dachbegrünung. Alle weiteren Bestandsgebäude am Campus wurden in diesem Zuge modernisiert. Das Unternehmen setzt mit dem Campus-Neubau in der Zentrale in Essen ein sichtbares Zeichen für zukunftsweisende Arbeitswelten und nachhaltige Unternehmensführung. Die offene Architektur fördert bereichsübergreifende Zusammenarbeit und schafft inspirierende Räume für Innovation und Austausch. Flexible Open-Space-Flächen, moderne Team- und Konferenzbereiche sowie Rückzugsorte für konzentriertes Arbeiten bieten optimale Bedingungen für die rund 1.500 Mitarbeitenden am Standort. Architekt Volkwin Marg (gmp): „Die neue Zentrale signalisiert als Adresse des wachsenden Deichmann-Campus nach außen wie nach innen Offenheit, Transparenz und Verweilqualität.“ Neben Arbeitsflächen wird die Aufenthaltsqualität für die Mitarbeitenden durch begrünte Wände, Sitzmöglichkeiten im Grünen und eine Kantine mit über 400 Sitzplätzen innen und außen erhöht.

60 Geothermie-Bohrungen

Deichmann Zentrale Essen
Das Atrium signalisiert Offenheit, Transparenz und bietet eine hohe Verweilqualität. Bild: Deichmann SE/Rüdiger Fessel

Ein besonderes Augenmerk lag bei der Campuserweitung auf der Integration ökologischer Technologien: Über 60 Geothermie-Bohrungen sorgen gemeinsam mit einer großflächigen Photovoltaik-Anlage und extensiver Dachbegrünung für eine ressourcenschonende Energieversorgung und ein angenehmes Raumklima. Großzügige Grünflächen mit Parkcharakter und der Erhalt des alten Baumbestands werten das Campusgelände auf. Die vorhandenen Fußwege und Verbindungen auf dem Areal bleiben weiter für die Öffentlichkeit zugänglich. Der Haupteingang des Neubaus mit Tiefgarage auf zwei Ebenen wurde direkt an die Aktienstraße verlagert und das umliegende Wohnquartier somit verkehrlich entlastet. Eine repräsentative Medieninstallation im Foyer – gestaltet von dem Künstler Thorsten Bauer – verbindet Kunst und Technologie und macht den Neubau zu einem identitätsstiftenden Ort für Mitarbeitende und Gäste.

Zahlen, Daten und Fakten

  • Baustart: November 2022
  • Über 7.000 m2 Nutzfläche
  • Raum für 270 physische Arbeitsplätze sowie ergänzende Sonderflächen
  • 64.000 t Bodenaushub, 75.000 t Erdbewegung
  • Mehr als 60 Bohrungen für die Geothermie-Anlage
  • Extensive Dachbegrünung in Kombination mit Photovoltaik-Systemen
  • Tiefgarage auf zwei Ebenen
  • Großzügige Grünflächen und Erhalt des Baumbestands

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